Mitten in Österreich:

Märchenhaftes Pferdeland Nationalpark Kalkalpen

© OÖ Tourismus Erber

Waldmeer und Wasserschloss – nicht umsonst wird der Nationalpark Kalkalpen im Herzen Österreichs so märchenhaft umschrieben. Hier im größten geschlossenen Waldgebiet Österreichs mit einem der längsten unversehrten Bachsystemen der Ostalpen finden Wanderreiter das jüngste reittouristische Angebot unserer Nachbarn – das Pferdeland Nationalpark Kalkalpen.

Wohl eine der schönsten Reitregionen liegt mitten im Herzen Österreichs: der Nationalpark Kalkalpen. Insgesamt 30 verschiedene Waldgesellschaften gibt es hier und einen Reichtum an Wasser, das den Nationalpark in zahllosen Adern durchströmt. Das Wasser war es auch, das die Landschaft des Nationalparks maßgeblich geschaffen hat: Tiefe Schluchten, riesige trichterförmige Senken im Boden, die so genannten Dolinen, oder scharfkantige Rillen im freigelegten Kalkstein sind das Ergebnis der seit Jahrmillionen wirkenden Erosionskraft des Wassers.

Die vielfältigen Lebensräume im und um den Nationalpark beherbergen Pflanzen und Tiere, die anderswo vom Aussterben bedroht sind. Wer aufmerksam hinschaut, entdeckt mit etwas Glück Gämsen oder einen Steinadler. Aber auch Luchs und Braunbär sind hier heimisch.

Besonders intensiv lässt sich diese Schatzkiste der Natur zu Pferd erleben. 300 Kilometer gut markierte Wanderreitwege, das erwartet Wanderreiter und Reiturlauber in und um den Nationalpark Kalkalpen. Von flachen, hügeligen Reit- und Fahrwegen im Alpenvorland, bis hin zum einzigartigen Reiterlebnis im Nationalpark oder einem Ritt zum Gipfelkreuz – Naturgenuss in vollen Zügen lautet die Devise für Reiter, Fahrer und all jene, die es gerne werden möchten.

Einige der Reiterhöfe und Hütten haben sich auf reitende Gäste eingestellt und bieten Unterkunft, Verpflegung und Service für Pferd und Reiter (wie z. B. Gepäckstransport). Wer sich ausschließlich in der Natur aufhalten möchte, kann auf adaptierten Biwakplätzen im Freien übernachten – Lagerfeuerromantik inklusive. Einige der Höfe bieten auch professionelle Führungen durch staatlich geprüfte Wanderreitführer zu ausgesuchten Plätzen im Nationalpark.

Einzigartige Fernblicke vor atemberaubender Bergkulisse

Zu den landschaftlichen Highlights des Pferdelandes Nationalpark Kalkalpen zählen sowohl die Höhen des Wurbauerkogels, des Winhagberges oder des Schobersteins mit herrlichen Panoramablicken sowie die Naturschauspiele der Großen Schlucht oder Großen Klause. Romantische Rastplätze versprechen zudem atemberaubende Aussichten und laden zum Verweilen ein.

Grandiose Fernblicke sind beim Wanderreiten im Pferdeland Natoinalpark Kalkalpen inklusive. © OÖ Tourismus Erber


Das Pferdeland Nationalpark Kalkalpen reicht von Bad Hall – Kremsmünster bis ins Obere Kremstal. Das hügelige Voralpenland gilt zugleich als Tor zum Nationalpark Kalkalpen. Von hier erstreckt sich das Pferdeland weiter südlich in die Urlaubsregion Pyhrn-Priel, in östlicher Richtung geht es weiter in das Steyr- bzw. Ennstal. Während das Steyrtal mit unentdeckten Landschaften lockt, bietet das Ennstal Fernblicke über das Donautal bis ins Mühlviertel nach Norden und bis ins Sengsengebirge und Tote Gebirge nach Süden. Im südlichsten Teil des Pferdelandes verspricht die Urlaubsregion Pyhrn-Priel abenteuerliche Pfaden, atemberaubende Bergkulissen und abwechslungsreiche Touren.

Reitwegenetz und Reitrechte

Das 300 Kilometer lange Reitwegenetz des Pferdelandes Nationalpark Kalkalpen verläuft großteils auf nicht befestigten, sprich nicht asphaltierten, Wegen, auch etliche Galoppstrecken werden geboten. Alle frei reit- und fahrbaren Wege sind einheitlich beschildert und werden in regelmäßigen Abständen kontrolliert, womit ein sicheres Zurechtfinden im Gelände gegeben ist. Nicht markierte Wege im Nationalpark Kalkalpen sind nur mit eigens ausgebildeten Wanderreitführern zu bereiten. Aufgrund der gegebenen Topografie empfiehlt es sich zudem, Teilstrecken zu Fuß zurück zu legen und das Pferd zu führen – Abenteuerfeeling inklusive.

300 Kilometer gut markierte Reitwege - ein Paradies für Wanderreiter © OÖ Tourismus Erber


Das Reiten im alpinen Gelände ist grundsätzlich vom 15. April bis 31. Oktober, in der Zeit von zwei Stunden nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang, gestattet. Um die Einhaltung dieser Angaben wird im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Jägern, Forst- und Landwirten, den Bundesforsten und dem Nationalpark ausdrücklich gebeten.

Voraussetzung für die Benutzung der Reitwege ist der Erwerb einer Reitplakette. Diese gibt es in Form von Tages- oder Jahresplaketten zu kaufen. Eine Tagesplakette kostet 5,00 Euro, eine Jahresplakette 25,00 Euro. Die Plaketten gelten sozusagen nicht nur als „Eintrittskarte“, sondern gewährleisten auch die Haftung des Reit- und Fahrverbandes, sollte es zu Schäden kommen. Auch die Akzeptanz bei Grundeigentümern spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Erhältlich sind die Reitplaketten bei den Mitgliedsbetrieben des Pferdelandes Nationalpark Kalkalpen und bei allen Infostellen des Nationalparks Kalkalpen.

Einen besonderen Service bietet das Pferdland auch noch mit einer interaktiven Karte, auf der mögliche Tourentipps für Reiter dargestellt und sogar als GPS-Track heruntergeladen werden können.

Sämtliche Informationen zum Pferdeland Nationalpark Kalkalpen wurden übrigens in einer eigens gestalteten Broschüre zusammengefasst. Auch unter www.pferdeland-nationalpark.at findet man detaillierte Informationen rund um die neue Pferdewelt im und um den Nationalpark Kalkalpen.

www.pferdeland-nationalpark.at  

 

 
 
 

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