Wanderreiten auf der Insel Rügen mit Hiddensee

Deutschlands größte Insel ist im Nordosten des Landes zu finden. Sie und ihre umgrenzenden kleineren Inseln, wie z. B. Hiddensee, werden durch die Ostsee, den Greifswalder Bodden und die Pommersche Bucht vom Festland getrennt. Am Kap Arkona ist der nördlichste Punkt Mecklenburg-Vorpommerns erreicht. Der markante Kreidefelsen, der die Seefahrer schon von weitem begrüßt, stellt eine weltbekannte Besonderheit für das Eiland dar. Neben den größeren Orten, wie Bergen, Sassnitz und Putbus, bieten vor allem die idyllischen und unberührten Fischerdörfer malerische Einblicke in die Kultur, Tradition und Lebensweisen auf der Insel Rügen. Dieser Kontrast macht Rügen zu einem besonderen Urlaubserlebnis.

Die kleine Schwester – die Insel Hiddensee – begeistert Jahr für Jahr zahlreiche Erholungssuchende. Erleben und erfahren Sie etwas über die Geschichte, die Nostalgie, die Landschaft und deren Einwohner bei einer ausgedehnten Kutsch- und Kremserfahrt oder einem gemütlichen Ausritt auf der autofreien Insel. Schmecken und genießen Sie den leichten und wohltuenden Geschmack von Salz in der Luft.  

Pferde sind selbstverständliche Transportmittel

Dicht beieinander liegen Deutschlands größte Insel Rügen und eine der kleinsten – Hiddensee. Doch obwohl sie bei einem Blick auf die Karte „aus einem Guss“ zu sein scheinen, sind die beiden Eilande grundverschieden. Rügens Steilküste ist von den weißen Kreidefelsen gekennzeichnet und am bekannten Aussichtspunkt – dem Königsstuhl – 114 Meter hoch. Auch Hiddensee verfügt über ein „Bergland“. Der Dornbusch erreicht immerhin die stattliche Höhe von 70 Metern.

Auf Hiddensee ist das Pferd ganz selbstverständliches Transportmittel – denn die Insel ist autofrei. Tagestouristen werden an der Fähre vom Kremser erwartet, wer Pferd und Wagen nicht nutzen mag, dem bleibt das Fahrrad, motorisierte Fortbewegung ist Ausnahmefällen vorbehalten. Ponys, Kutsch- und Reitpferde leben ganzjährig auf der Insel, Anfänger und Routiniers zu Pferde kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Schwierig ist es, das eigene Pferd mit auf die Insel zu nehmen, denn sie ist nur mit der Personenfähre zu erreichen.

Das Angebot an Touren ist überschaubar wie die ganze Insel, bietet aber durchaus Höhepunkte. Vom Leuchtturm auf dem Dornbusch aus melden sich jeden Abend die „Wetterfrösche“ des Landes und auch Deutschlands älteste Vogelwarte steht auf Hiddensee. Heute gehört sie zur Universität Greifswald.

Wer lange Ritte und etwas mehr Ruhe bevorzugt, sollte sich der „großen Schwester“ zuwenden: Der Insel Rügen. Zwar geht es dort während der Saison häufig turbulent zu, aber überwiegend entlang der Küste. Im Inselinnern gibt es ausgedehnte Buchenwälder mit einem gut ausgebauten Wegenetz und zwei große Schutzgebiete: Den Nationalpark Jasmund und das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Um den Herthasee ranken sich geheimnisvolle Sagen und die enge Nachbarschaft von Wald, Meer und Süßwassersee bietet seltensten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Seeadler und Fischotter sind hier schon fast Allerweltsarten und ein romantischer Ritt kann schon einmal auf einer Orchideenwiese enden.

Auf Rügen treibt im Sommer der berüchtigte Pirat Klaus Störtebecker sein Unwesen – die Kulisse für das Theaterstück bietet die Insel selbst. Pferdefreunde kommen bei den berühmten Störtebecker-Festspielen durchaus auf ihre Kosten, denn am imposantesten wirkt auch ein Pirat, wenn er im gestreckten Galopp daherkommt.  

Weitere Informationen auf www.reiten-in-mv.de

 
 
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