Ritte der Ruhe – Wanderreiten in Elbtalaue, Wendland und Altmark

08. Juli 2010

Von: Robert Claus

Die Elbtalaue, das Wendland und die Altmark sind Ziele von verschiedenen Wanderritten im Rahmen des Projekts „Ritte der Ruhe“ vom 11. September 2010 bis 19. September 2010. Hinter diesem Slogan verbergen sich engagierte Wanderreiter, Kutschfahrer und Betreiber von Wanderreitstationen, die ihre Region von der schönsten Seite präsentieren. Es gibt Orte, wo die Natur die Landschaft gestaltet, wo Geschichte und Tradition gegenwärtig sind und wo man ohne Probleme auf dem Pferd seinen Träumen nachhängen kann.

Auf weichen Wegen wird die Nemitzer Heide durchquert, mit etwas Glück kreist ein Adlerpaar über den Köpfen der Reiter oder eine riesige Herde Rotwild kreuzt majestätisch die Reitroute. Ein Bad mit den Tieren im Arendsee, das Erkunden der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze mit den Resten der ehemaligen Befestigungsanlagen oder ein Besuch in einem Rundlingsdorf lassen einen Wanderritt zu einem unvergessenen Erlebnis werden.

Ein besonderer Höhepunkt ist natürlich ein Ritt entlang der Elbe, es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, mit dem Pferd ein kühles Bad zu nehmen. Entlang der Elbdünen geht es bis zum Denkmal „Dömitzer Eisenbahnbrücke“. Sie ist ein Symbol der Teilung Deutschlands und steht unter Denkmalschutz. Mutige Wanderreiter überqueren mit ihren Tieren in Lenzen und Schnackenburg mit einer beschaulichen Fährfahrt die Elbe und setzen in den ehemaligen Osten über. Beide Städte können problemlos mit den Pferden erkundet werden. In Schnackenburg gibt es ein Grenzlandmuseum und ein Denkmal, mit einem Teil der ehemaligen DDR Befestigungsanlage im Original.

Immer wieder wechselt die Landschaft von offenen weiten Feldern in dichte Wälder oder die typische Heidelandschaft. Die kleinen Ortschaften sind schnell durchquert aber es lohnt sich immer ein Blick auf die Feldsteinkirchen, die vor allem in der Altmark bestaunt werden können.

Im Anschluss an die Erlebnissritte wird in Ziemendorf ein Sternreitertreffen organisiert, das von dem Team „Ritte der Ruhe“, der Stadt Arendsee/Altmark, der Wendlandtouristik, dem VFD, den „Sternreitern“ aus Sachsen-Anhalt und den örtlichen Reitern unterstützt wird. Bürgermeister Norman Klebe, Arendsee, hat die Schirmherrschaft übernommen, wird alle Gäste auf dem Festgelände willkommen heißen und ein Erinnerungspräsent verteilen.

Auf die Gäste wartet ein umfangreiches Programm, das mit einem Trail-Parcours, einem gemeinsamen Ritt zur Pferdeschwemme und einem Sattelforum für Abwechslung sorgen wird. Auszeichnungen gibt es für den jüngsten sowie ältesten Teilnehmer und für den Reiter mit dem weitesten Anreitweg. Mit Live-Musik und Lagerfeuerromantik werden Erinnerungen ausgetauscht, von den Abenteuern der Ritte erzählt und alte Bekanntschaften erneuert.

Zum Programm gehören auch geführte Wanderritte nach Ziemendorf:

  • 6-Tages-Ritt mit Buchautor Robert Claus (Anmeldung: robert.claus@gmx.net)
  • 2 Halbtagesritte (Anmeldung und Info für beide Ritte: www.ritt-der-ruhe.de)
  • 1 Mehrtagesritt

Die Teilnehmerzahl an den Ritten ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung nur bis zum 9. August 2010 möglich.

Die Gesamtinformation über die Veranstaltung „Ritte der Ruhe“ mit Preisen und Unterbringung von Pferd und Reiter gibt es unter folgender Anschrift:

Pferde- und Freizeitparadies Ziemendorf
Dorfstraße 49 G
39619 Ziemendorf

Tel. 039384 97295

info@pferde-freizeitparadies.de
www.pferde-freizeitparadies.de


 
 
 
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